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Neues aus Waldhagen: Ausschusssitzung

6. Oktober 2011 | Autor: Trotzki | abgelegt in Waldhagen

Folgendes war geschehen: die kleinste Fraktion regte eine interfraktionelle Beratung und Diskussion zur Ausgestaltung der im August beschlossenen Stiftung an.
Unerhört! riefen die Juristen der Mehrheitsfraktion: einfach so miteinander reden, ja wo kommen wir denn da hin? Man fühle sich so spontan gar nicht in der Lage, über ein derart komplexes Thema öffentlich zu sprechen. Zum anderen eine persönliche Erklärung, aus dem Stegreif fast druckreif dahinformuliert: unter Nennung verschiedenster Paragrafen einen möglichen Widerspruch ankündigend. Das war schon beeindruckend.
Dennoch gab es dann noch vereinzelte Ansätze über die Sache zu reden.

Ach ja, ein Arbeitskreis wurde eingerichtet. Und damit war für die Mehrheitsfraktion die Welt wieder in Ordnung, schließlich hatte man bereits vor mehr als zwei Jahren, in der letzten Wahlperiode, sich mit diesem Thema beschäftigt. Das muss man verstehen, da kann man jetzt nicht so einfach geradezu überstürzt und überfallartig die Dinge voranbringen wollen.

Das ist die Botschaft an die kleine Fraktion: hinten anstellen und abwarten. Eine der großen Tugenden der Waldhagener Administration, die es hier zu wahrer Perfektion gebracht hat.

Wir sind gespannt, welche Schlussfolgerungen die kleine Fraktion ziehen wird.

gez. Trotzki

  1. Heike
    6. Oktober 2011, 18:11 | #1

    Wenn man nicht mehr weiter weiss, gründet man nen Arbeitskreis.
    Mehr fällt mir dazu nicht ein. Da setzt das Denken aus. Ausserdem muss ich gerade meine Zehennägel wieder gerade biegen, und dabei denkt’s sich schlecht